Prüfungsangst Kinder: Was hilft meinem Kind?

Herzrasen, Schweißperlen auf der Stirn und das Gefühl, auf einmal alles vergessen zu haben – das ist kein schönes Gefühl und vor allem keine Basis, um eine Prüfung entspannt durchführen zu können. Und dennoch treten all diese Symptome bei sehr vielen Kindern auf, wenn sie auf ihrem Platz hinter der Schulbank sitzen und versuchen, sich auf das Blatt vor ihnen zu konzentrieren. Oder noch schlimmer: Sie stehen vor der Klasse und müssen mündlich Fragen der Lehrkraft beantworten. All dies versetzt nicht wenig Kinder in einen Zustand des Stresses und der Angst. Aus diesem Grund stellen sich viele Eltern bei der Prüfungsangst ihrer Kinder die Frage „Was hilft meinem Kind?“.

Es ist wichtig, dass sich Eltern diese Frage stellen und sich intensiv mit der Situation ihrer Kinder beschäftigen. Denn, was sich vielleicht im ersten Moment als harmlose und nicht weiter schlimme Nervosität verkleiden mag, deckt sich in der Regel sehr schnell als belastende Stresssituation heraus, die Kinder vor große Herausforderungen stellt.

Stellt Angst wirklich eine gute Basis dar, um eine Prüfung zu bestehen? Kann sich ein Kind überhaupt konzentrieren, wenn es Panik verspürt? Was kommt bei einer Prüfung heraus, wenn Kinder Angst haben, den Stift in ihren schwitzigen Händen kaum festhalten können und das Gefühl haben nicht genug Sauerstoff in ihre Lunge pressen zu können?

Worum es sich bei der Prüfungsangst handelt und, was Sie machen können, um Ihrem Kind zu helfen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was genau ist Prüfungsangst?

Aufschrift "Anxiety" auf rosa Hintergrund

Vielleicht haben Sie schon einmal etwas von dem Spruch gehört, dass man seinen Feind kennen muss, um ihn schlagen zu können. Genau aus diesem Grund spielt es bei der Prüfungsangst bei Kindern eine wichtige Rolle, dass Sie sich fragen, worum es sich bei Prüfungsangst überhaupt handelt, bevor Sie sich die Frage „Was hilft meinem Kind?“, stellen.

Prüfungsangst. Eigentlich sagt der Begriff bereits alles, was Sie wissen müssen.

Vielleicht kennen Sie diese Prüfungsangst auch unter anderen Bezeichnungen, wie zum Beispiel dem Begriff des Lampenfiebers.

Ganz egal, unter welchem Namen sich dieses Gefühl vorstellt – es handelt sich um ein sehr unangenehmes Gefühl der Nervosität und der Anspannung. Es tritt immer dann auf, wenn sich Kinder in wichtigen Situationen befindet und Leistung, Konzentration und Fokus eine wichtige Rolle spielen.

Bei der Prüfungsangst handelt es sich, einfach zusammengefasst, um die Angst, bei einer Prüfung zu versagen. Kinder haben Angst davor:

  • die Fragen nicht zu verstehen.
  • die Antworten nicht passend formulieren zu können.
  • gelernte Inhalte zu vergessen.
  • nicht rechtzeitig fertig zu werden.
  • sich nicht so ausdrücken zu können, wie sie wollen.
  • nicht zu dem richtigen Ergebnis zu kommen.
  • eine schlechte Note zu erhalten.

Somit kennt diese Prüfungsangst sehr viele unterschiedliche Facetten. Sie kann sich unterschiedliche Masken aufziehen und somit jedes Kind an seinem schwächsten Punkt treffen. Aufgrund dieser Vielfältigkeit der Prüfungsangst überrascht es nicht, dass aktuellen Studien zu erschreckenden Ergebnissen kommen. Denn anscheinend leiden mehr Kinder als gedacht an dieser Angst.

Ist Prüfungsangst wirklich so schlimm?

Kind sitzt auf Boden und hält sich Hand an die Stirn

Da die Prüfungsangst viele Kinder trifft und sich viele Eltern die Frage „Was hilft meinem Kind?“, stellen, drängt sich eine weitere Frage auf. Es handelt sich um die Frage danach, ob die Prüfungsangst wirklich so schlimm ist, wie viele Eltern vermuten.

Schließlich teilt sich der Stress, den Menschen in wichtigen Situationen verspüren können, in positiven und negativen Stress auf. Das bedeutet, dass nicht jede Art des Stresses negativer Natur ist.

Forscher, die sich etwas genauer mit der Prüfungsangst bei Kindern beschäftigt haben, sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Prüfungsangst nicht immer negativ ist. Solange der Stress und seine Folgen keine allzu schlimmen und starken Auswirkungen mit sich bringen, kann die Prüfungsangst durchaus als Motivator dienen.

Denn, wer eine milde und nicht allzu ausgeprägte Prüfungsangst verspürt:

  • nimmt die Prüfung ernst.
  • möchte sein Bestes geben.
  • hat kein Gefühl der Gleichgültigkeit, sondern möchte ein gutes Ergebnis erzielen.
  • bereitet sich angemessen auf die Prüfung vor.

Doch, wann ist die Prüfungsangst für Kinder schädlich, und wann spielt somit die Frage „Was hilft meinem Kind“ für betroffene Eltern eine Rolle?

Genau dann, wenn der Stress nicht einfach nur als Motivator fungiert, sondern sich als negativer Stress ausweist. In diesem Fall kann er physischen und psychischen Stress verursachen und genau das Gegenteil des positiven Stresses hervorrufen. Kritisch gestaltet sich die Prüfungsangst, wenn sie sich negativ auf die:

  • Konzentration
  • Vorbereitung auf die Prüfung
  • Wiedergabe der gelernten Inhalte

auswirkt.

So viele Kinder leiden unter Prüfungsangst

Hand mit Stift auf einem leeren Blatt Papier und Spitzerresten

Immer mehr Eltern scheinen sich die Frage „Was hilft meinem Kind?“ in dem Bezug auf Kinder und Prüfungsangst zu stellen. Aus diesem Grund stellt sich die berechtigte Frage danach, wie viele Kinder wirklich unter Prüfungsangst leiden.

Viele Studien haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Zwar kommt dabei jede Studie zu abweichenden Ergebnissen, doch viele sind sich einig, dass immer mehr Kinder unter Prüfungsangst leiden.

Eine in Österreich durchgeführte Umfrage kommt sogar zu dem Ergebnis, dass jedes zweite Schulkind unter Prüfungsangst leidet. Untersucht hat die Umfrage Schüler im Alter zwischen 10 und 19 Jahren. Die Ergebnisse sprechen dabei für sich:

  • 55 Prozent haben Angst, wenn sie sich in Prüfungssituationen befinden oder die Angst breitet sich bereits während der Vorbereitungsphase aus.
  • 37 Prozent gaben an, bereits den Alltag in der Schule als Belastung zu empfinden.

Interessant bei dieser Studie gestaltet sich zudem die Tatsache, dass Mädchen deutlich öfter von Prüfungsängsten betroffen zu sein scheinen als Jungs.

Diese Unterschiede beziehen sich jedoch nicht nur auf Jungs. Die Umfrage hat bezüglich der Verteilung der Prüfungsangst unter Schülern und Schülerinnen weitere Unterschiede feststellen können.

Öfter von Prüfungsangst betroffenWeniger oft von Prüfungsangst betroffen
MädchenJungs
Ältere Schüler/innenJüngere Schüler/innen
Schüler/innen, die in der Schule oft schlechter sindSchüler/innen, die in der Schule oft besser sind

Natürlich soll diese Tabelle auf keinen Fall generalisieren. Sie spiegelt lediglich die Ergebnisse durch, zu welchen die Umfrage gekommen ist.

Warum leiden Kinder unter Prüfungsangst?

Spitzer, Stift und Papier

Wie schon gesagt, kennt die Prüfungsangst sehr viele unterschiedliche Facetten. Doch, sie kann sich nicht nur verschiedene Masken aufziehen, sondern sie kann auch basierend auf verschiedenen Ursachen auftreten.

Behalten Sie, bevor Sie sich die Frage „Was hilft meinem Kind?“ bezüglich der Prüfungsangst bei Kindern widmen, im Hinterkopf, dass jedes Kind anders ist. Jedes Kind verhält sich in Prüfungssituationen anders und hat andere Gründe für seine Angst. Grundsätzlich entsteht Angst, wenn Kinder das Gefühl haben, sich in einer bedrohlichen Situation zu befinden. Sie empfinden die Schule oder die Situation der Prüfung somit als Bedrohung. Warum? Weil sie:

  • sich der Prüfung nicht gewachsen fühlen.
  • denken, sich nicht ausreichend vorbereitet zu haben.
  • sich selbst und ihren Fähigkeiten nicht vertrauen.
  • eine eigene zu große Erwartungshaltung an sich haben.
  • zu Hause großen Druck erhalten und denken, unbedingt ein sehr gutes Ergebnis erzielen zu müssen. In diesem Fall spielen Versagensängste eine fundamentale Rolle.

Wie Sie sehen können viele Ursachen zu der Entstehung der Prüfungsangst beitragen. Beobachten Sie Ihre Kinder und deren Prüfungsangst somit genauer und finden die Ursachen heraus, bevor Sie sich mit der Frage „Was hilft meinem Kind?“ beschäftigen.

Der Teufelskreis der Prüfungsangst

Angst lähmt. Jede Form der Angst, somit auch die Prüfungsangst, ruft in betroffenen Kindern ein Gefühl der Lähmung hervor. Dadurch können sie die Prüfung oft nicht so durchführen, wie gewollt und erhalten ein nicht so gutes Ergebnis. Das wiederum scheint, in den Augen des Kindes, die Ursachen zu bestätigen, die zu der Prüfungsangst und der Lähmung geführt haben. Dadurch entsteht ein Teufelskreis. Je mehr sich das Kind in seiner Vermutung, der Prüfung nicht gewachsen zu sein, bestätigt fühlt, umso mehr hat es in Zukunft Angst vor der Prüfung.

Daran erkennen Sie, dass Ihr Kind unter Prüfungsangst leidet

Wenn Ihr Kind unter Prüfungsangst leidet, erkennen Sie das an einigen bestimmten Symptomen. Vielleicht kennen Sie einige dieser Symptome selbst.

  • Bestimmt haben Sie sich auch bereits in einer Situation befunden, in welcher Ihre Hände feucht geworden sind.
  • Wahrscheinlich haben Sie auch schon Bekanntschaft mit dem flauen Gefühl in Ihrem Magen gemacht, wenn Sie nervös waren.
  • Vielleicht mussten Sie auch schon öfter auf die Toilette gehen, wenn Sie vor einer anspruchsvollen Aufgabe standen.

All diese Symptome zeugen von einer recht gesunden Prüfungsangst, die lediglich darauf hinweist, dass es Ihr Kind ernst meint und sein Bestes geben möchte. Anders gestaltet sich das, wenn die Prüfungsangst andere Symptome aufweist.

Sie kennen Ihr Kind am besten und können somit am besten feststellen, ob es unter einer starken Prüfungsangst leiden. Halten Sie also Ihre Augen auf, gehen auf Ihr Kind ein und stellen fest, ob es unter einer großen Prüfungsangst leidet.

Seelische Symptome großer Prüfungsangst

Auf dem seelischen Level erleben Kinder ihre Prüfungsangst innerlich, weshalb die Frage „Was hilft meinem Kind?“, eine noch größere Rolle spielt. Denn die innerliche Belastung stellt Kinder vor eine sehr große Herausforderung. Oft wissen sie gar nicht, wie sie mir ihr umgehen sollen.

Unter anderem beziehen sich die seelischen Symptome auf die folgenden Punkte:

  • Reizbarkeit
  • Mutlosigkeit
  • Unsicherheit
  • Unlust
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Depression
  • Stimmungsschwankungen
  • Wut

Geistige Symptome großer Prüfungsangst

Weitere innere Symptome, die sich in dem Fall von Prüfungsangst bei Kindern bemerkbar machen können, stellen die Folgenden dar:

  • Denkblockaden
  • Störungen in dem Bezug auf die Aufmerksamkeit und die Konzentration
  • Selbstzweifel
  • Grübelei
  • Keine sonderlich gute Merkfähigkeit

Körperliche Symptome großer Prüfungsangst

Neben den innerlichen Symptomen einer großen Prüfungsangst spielen auch äußerliche – körperliche – Symptome eine fundamentale Rolle. Unter anderem können Kinder unter den folgenden Symptomen leiden:

  • Innere Unruhe
  • Appetitlosigkeit
  • Anspannung
  • Schmerzen, wie unter anderem Kopfschmerzen und Bauchschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Schwindel
  • Probleme mit der Verdauung
  • Schlafprobleme, wie zum Beispiel Probleme beim Ein- und/oder Durchschlafen
  • Benommenheit
  • Fieber oder Fiebersymptome
  • Herzrasen

So können Sie Ihrem Kind bei der Prüfungsangst helfen

Ein Mensch hält den Regenschirm über sich und einen anderen Menschen

Wenn die Prüfungsangst die Kinder trifft, stellen sich die Eltern natürlich die Frage „Was hilft meinem Kind?“. In der Tat gibt es einige Tipps und Tricks, die Sie anwenden können, um Ihrem Kind bei der Prüfungsangst zu helfen.

Behalten Sie dabei allerdings immer im Hinterkopf, dass diese Angst verschiedene Ursachen kennt und sich auf verschiedenen Ebenen äußern kann.

Finden Sie die Ursache

Fragezeichen auf Baumstämmen

Wie schon mehrfach gesagt kennt die Prüfungsangst viele unterschiedliche Ursachen. Finden Sie heraus, warum Ihr Kind eine so große Angst vor Prüfungen hat. Erst, wenn Sie die Ursache kennen, werden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Weg finden, um besser mit ihr umgehen zu können.

Stellen Sie sich in diesem Zusammenhang auch die fundamentale Frage danach, ob Ihr Kind vielleicht generell ängstlich ist. In diesem Fall spielt es für Sie eine wichtige Rolle, Ihr Kind allgemein in seinem Selbstvertrauen zu stärken.

Nehmen Sie den Druck aus der Situation

Kind sitzt auf einem Steg und hält die Beine in die Richtung des Wassers

Viele Kinder empfinden einen großen Druck oder erfahren Druck durch ihre Eltern. Natürlich wollen Sie nur das Beste für Ihre Kinder. Doch reflektieren Sie, ob dieser Wille vielleicht unterbewusst einen großen Druck bei Ihrem Kind erzeugt haben könnte.

Beobachten Sie sich selbst und finden Sie heraus, ob Sie möglicherweise negative Gefühle bei Ihrem Kind provozieren könnten. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Noten am Ende des Tages Noten sind. Sie bewerten den Moment, in dem das Kind den Test gemacht hat und nicht das allgemeine Wissen.

Achten Sie immer auf darauf:

  • eine entspannte und angenehme Atmosphäre zu Hause zu schaffen.  
  • nicht zu schimpfen, wenn Ihr Kind eine schlechte Note mit nach Hause bringt.
  • gute Noten nicht zu belohnen und bei schlechten Noten als „Bestrafung“ nichts zu geben. Denn unterbewusst kann ein solches Belohnungssystem Druck aufbauen. Vielmehr bieten sich überraschende Geschenke als Form der Anerkennung an.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind

Sprechblase, die hell leuchtet

Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Kind über seine Gefühle sprechen und auf sie eingehen. Fragen Sie Ihr Kind, was es fühlt und warum es so fühlt. Sagen Sie ihm, dass seine Gefühle zwar durchaus berechtigt sind, dass es aber dennoch Wege gibt, um mit ihnen umgehen zu können.

Bei dem Spruch „sich etwas von der Seele reden“, handelt es sich nicht einfach nur um einen Spruch. Leiden Kinder unter Prüfungsangst und stellen Sie sich die Frage „Was hilft meinem Kind?“, nutzen Sie das Wundermittel der Kommunikation.

Schaffen Sie eine entspannte Lernatmosphäre

Hand schreibt etwas auf ein Papier

Um entspannt lernen zu können, spielt eine entspannte Lernatmosphäre eine wichtige Rolle. So stellen Sie sicher, dass Ihr Kind gut lernen kann. Je besser sich Ihr Kind vorbereitet fühlt, umso höher fällt die Wahrscheinlichkeit aus, dass die Prüfungsangst nicht allzu schlimm ausfällt.

Ihr Kind soll sich an seinem Schreibtisch wohlfühlen können. Auch kleine Rituale können die Atmosphäre erleichtern und Ihrem Kind somit dabei helfen, eine bessere Lernatmosphäre zu schaffen:

  • Eine leckere Tasse Tee oder Kakao
  • Lernoutfits, um in die richtige Stimmung zu kommen
  • etc.

Zu guter Letzt:

  • Bleiben Sie immer realistisch und zeigen Ihrem Kind, dass Noten nicht Alles sind. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es immer lieben und respektieren, egal welche Leistung es erbringt.
  • Motivieren Sie Ihr Kind dazu, rechtzeitig mit dem Lernen zu starten und planen bei dem Lernen selbst ausreichend Pausen mit ein.
  • Spielen Sie Prüfungssituationen nach, sodass sie für Ihr Kind eine Selbstverständlichkeit werden. Ihr Kind kann so lernen, besser mit der Prüfungssituation umzugehen.
  • Sollte die Prüfungsangst das Ergebnis einer Über- oder Unterforderung in der Schule sein, holen Sie sich Hilfe.

SOS-Tipps gegen die Prüfungsangst

Sie haben nun bereits viele Tipps und Tricks mit an die Hand bekommen, die Ihnen dabei helfen, mit der Prüfungsangst Ihres Kindes umgehen zu können. Doch, was macht Ihr Kind, wenn sich die Prüfungsangst trotzdem ausbreitet. In diesem Fall können ein paar hilfreiche SOS-Übungen helfen und Soforthilfe verschaffen.

Schaffen Sie ein Lernmantra

Schaffen Sie mit Ihrem Kind ein Lernmantra, das Ihm dabei hilft, sich von den negativen Gefühlen zu befreien. Stattdessen machen sich durch das Mantra positive Gefühle und Selbstbewusstsein, sowie Selbstvertrauen in Ihrem Kind breit.

Denn, die Gedanken, die sich unter Stress oft bei Kindern breitmachen, stellen die Folgenden dar:

  • Ich kann das nicht.
  • Das schaffe ich nicht.
  • Ich bin nicht gut genug.

Um diesen Sätzen ihre Kraft und Macht zu nehmen, hilft es, gemeinsam mit ihrem Kind vorher positive Aussagen auszudenken. Diese helfen ihm dabei, die negativen Gedanken zu überbieten und die Prüfungsangst somit in Griff zu bekommen.

Sätze, die unter anderem dabei helfen können, die Prüfungsangst zu besiegen, stellen die Folgenden dar:

  • Ich kann das.
  • Ich schaffe das.
  • Ich konzentriere mich.

Einmal tief durchatmen

Muntern Sie Ihr Kind dazu auf, für einen Moment innezuhalten und einfach einmal tief durchzuatmen. Macht sich Panik breit, helfen oft bereits gezielte, lange Atemzüge dabei, den Stress zu mindern und wieder zu sich zu finden. Laden Sie Ihr Kind dazu ein, in diesen Momenten die Atemzüge bewusst wahrzunehmen und zu spüren, wie die Luft durch den Körper strömt. So gehen sie achtsam mit sich selbst um. Achtsamkeit hilft dabei, die Kontrolle über sich selbst zurückzubekommen und sich nicht von dem Stress und der Prüfungsangst leiten zu lassen.

Üben Sie mit Ihrem Kind Entspannung

Was stellt das Gegenstück zu Anspannung und Stress dar? Richtig – Entspannung. Um in belastenden Situationen der Prüfungsangst also wieder zur Konzentration zurückfinden zu können, können Sie mit Ihrem Kind die Entspannung gezielt üben. Eine Übung, die sich einer großen Beliebtheit erfreut, stellt die folgende Übung dar:

  1. Einmal tief einatmen und währenddessen bis 4 Zählen.
  2. Luft anhalten und bis 4 Zählen.
  3. Einmal tief ausatmen und währenddessen bis 4 Zählen.
  4. Luft anhalten und bis 4 Zählen.
  5. Die Schritte nochmal für circa 5 Minuten wiederholen.

Neben dieser Übung können Sie sich auch an:

orientieren und Ihrem Kind somit dabei helfen, die Prüfungsangst zu minimieren und sich nicht von ihr treiben und bestimmen zu lassen.

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